Sonntag, 27. Februar 2011

Allen Unterstützern Doc Hautmanns für sein Projekt "Leonora" eine aktuelle Nachricht

25.Februar 2011 - Hallo Herr Zeis !
Schön, dass sich im Kameradschaftskreis noch etwas für mein Patenkind  und ihre Familie tut. Was ist inzwischen im Kosovo nach meiner Rückkehr passiert ? Die deutsche "Truppe" wurde vor dem Hintgergrund der immer stabiler werdenden Lage zwischenzeitlich halbiert, der Sanitätseinsatzverband verbleibt allerdings bis auf weiteres in der bisherigen Stärke von ca. 160 Soldatinnen und Soldaten erhalten, da insbesondere unser leistungsfähiges Einsatzlazarett KFOR-assigniert ist, d.h. für die Soldaten aller Nationen im Kosovo als Behandlungsebene 2 und 3 zuständig ist. Meine Nachfolger im Amte gestatten mir, ab und zu ein Paket per Feldpost ( günstig und zuverlässig ) zu schicken, dass dann über meine damalige kosovarische Putzfrau an Leonoras Familie weitergegeben wird. Eine 200 Euro Spende einer Sparkasse aus dem Hunsrück, die eine Bekannte von mir organisiert hat und zum Kauf von weiteren Betten für Leonoras Geschwister verwendet werden soll, haben wir mit prominenter Beteiligung an den Mann bzw. an die Kinder gebracht. Der derzeitige Gesundheitsminister des Kosovo, Herr Bujar Bukoshi hat die Summe der Familie direkt bar zukommen lassen und ich habe das Geld seiner Tochter, die in Deutschland lebt und ein Bankkonto hat, überwiesen. Auf diese Weise haben wir fast 50 Euro Überweisungsgebühren gespart - eine Überweisung in ein Nicht-EG-Land ist schw.... teuer. Das nächste Vorhaben ist jetzt der 2. Anlauf, für Leonora ein Visum zu bekommen und sie in den Sommerferien zu uns zu holen. Mal schauen, ob`s diesmal klappt. Bis zum nächsten Mal,
Ihr M. H.
Wir freuen uns über diese Zeilen, werden Leonora und unseren Doc nicht vergessen und überlegen, wie wir die Hilfe weiter beleben können...
Als Radlfahrer überlege ich schon dauernd, wie wir da etwas auf die Pedale bringen können... 
Unserem neuen historisch arbeitenden Mitarbeiter Thomas Zeidler ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle für seine Spende. Vielleicht kann auch er etwas fachliches für das weitere Gelingen dazutun, denn mit dem Internet erreichen wir ganz einfach mehr Menschen.


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