Donnerstag, 13. Dezember 2012

Weihnachtsgeschichte 2012 mit Uffz. Hans Pongratz - 1.Geb.Pi.Batl.99

Uffz. Hans Pomgratz - 1. Geb.Pi. Batl. 99

Es war einmal, so fangen ja bekanntlich alle Märchen an, aber es ist eine wahre Geschichte, wie alles in diesem Blog, was hier niedergeschrieben wird. 

Einige Jahre plagte ich schon die beste Freundin meiner Mutter,mir doch gelegentlich Einzelheiten zu ihrem bereits vor langer Zeit relativ jung verstorbenen geliebten „Hans“ rauszusuchen. Endlich passten alle Dinge zusammen, um sich mit ihr zu einem Adventskaffee zusammenzusetzen. Sie versprach mir auch, Bilder und persönliche Dinge vom Hans heraus zu suchen. So kam es denn auch und gestern, den 12. Dezember holte ich sie zu dem versprochenen Adventskaffee ab. Sie hatte einen Umschlag mit Bildern ihres guten Mannes Hans dabei und wir gingen daran, das lang gehegte Versprechen einzulösen. 

Man ist geneigt an die „Vorsehung“ zu glauben, denn bei Sichtung der Besitzurkunden und Zeugnisse sah ich, dass Hans Pongratz am 12. Dezember geboren wurde. So wurde unser Adventskaffee gleichzeitig die Geburtstags- und Gedenkfeier für UnteroffizierHans Pongratz:

Die Einheit von Hans wurde nach Finnland verlegt. Beim Rückzug trat er in einem nicht geräumten deutschen Minenfeld auf eine deutsche Mine. Die Mine zerfetzte ihm das rechte Bein, die Splitter hatte er in den Händen und am ganzen Körper. Das Bein hing nur noch an Fleisch und Sehnenfetzen, an der Uniformhose und am Stiefel. Sein guter Freund Ferdinand ( Ferdl) kroch zu ihm und wollte ihm helfen. Hans sagte dass er abhauen soll. „Hans Du spinnst!“ rief der Kumpel „Ferdl“. „Ich lass Dich doch nicht hier liegen! Leg Deine Hände um meinen Hals und halte Dich fest". So schleppte der Ferdl, seinen Kameraden Hans unter Einsatz des eigenen Lebens aus dem Minenfeld*. Hans kam ins Lazarett und wurde operiert. Als er nach der Operation aus der Narkose aufwachte lag der Retter „Ferdl“ neben ihm! Auch er trat auf eine Mine und verlor sein linkes Bein. Nach den Nachoperationen lag er im Lazarett in der Heimat und seine Mutter besuchte ihn. Als sie die Bettdecke zurückschlug und sein amputiertes Bein sah, brach sie in Tränen aus. Der Hans sagte darauf hin: „ Ich werde mich sowieso erschießen, denn so bekomme ich nie mehr eine Frau!“... weiterlesen...

Landminen sind furchtbar!

 

Mittwoch, 14. November 2012

Eine Motorsäge und der Winter...

Das ist das Dorf  Trojanovo in Russland.
Man schreibt das Jahr 1942 / 1943 und der Winter ist bitterkalt.
Es ist Krieg und die Bevölkerung leidet unter der deutschen Besatzung unsagbar.
Das Leid für die Menschen in Krisen- Kriegsgebieten ist international, wird immer und lange Zeit bestehen bleiben.
Auch im Jahre 2012 wird die Kälte beissen und die Menschen leiden lassen.
70 Jahre hat uns das Schicksal Trojanovos nicht interessiert und wird das auch weiterhin nicht tun. Kein Mensch fragt noch nach zugefügtem Leid, Tod und Verderben, den Hühnern, Schweinen und Kühen, welche für unsere Soldaten requiriert wurden.
Unsere Veteranen sterben wohlgenährt im warmen Bett...
Die Nachkommen interessiert das noch viel weniger...
 

Nun stehen unsere Soldaten im Kosovo. Dieses Mal sollen sie helfen und endlich einmal auf der "richtigen Seite" stehen.
Des einen Freund, ist aber des anderen Feind...
Die richtige Seite liegt im Auge des Betrachters.

Eine frierende Familie ohne unsere moderne Heizungen, ohne Öl und Gas fragt aber nicht nach der Nationalität, nicht nach Parteibuch, nicht nach Religion...Wir fragen auch nicht...
Sie fragt nach Wärme.
Sie braucht Holz!
Holz zum kochen und heizen. Hat sie Holz, dann muss das geschnitten werden.
Eine Motorsäge könnte wertvolle Hilfe und Hilfe zur Selbsthilfe sein.
Wenn wir helfen, dann helfen wir auch unseren Soldaten.
Wem dies alles nützt und wie es sich positiv auswirken könnte, kann man nur erahnen.
Einer muss es tun. Wenn nicht Du, wer dann?
Ich spreche diese Bitte im Namen von Dr. Michael Hautmann, unserem "Doc" aus, um ihm und dem in die Hilfe einbezogenen Kreis meine Art von Unterstützung zu gewähren.

Also lieber Freund, überlage mal was sich machen lässt und melde dich bei mir, beim "Doc" oder Silvia, oder sonst einem seiner "Heinzelmännchen!"

Danke einstweilen und lieben Gruss vom "Doc" und von mir...
( Gruss, rühren, abtreten )


Freitag, 1. Juni 2012

Wie bereits im "Leonoratour" Projekt heute veröffentlicht, hat Familie Gsell eine großzügige 100€ Spende gemacht... Nochmals Dank an dieser Stelle für diese generösen Menschen!

Montag, 20. Februar 2012

Liebe Freunde !

Was ich so mit bekomme, wird die "Leonora"-Radltour eine tolle Sache. Mein Mitarbeiter, Herr Dr. Schlattmann und die jungen Offiziere/Offizieranwärter aus der Bundeswehruniversität in Neubiberg gehen höchst engagiert zu Werke und planen ein tolles Programm.
Ich kann nur sagen : Wer nicht dabei ist, wird etwas verpassen.
Euer Doc Hautmann